Was bewegt die Kornkammer?

1. Qualität und Markt
Die Kornkammer bemüht sich um Qualität und möchte jene Zielgruppen bedienen, die Qualität suchen und schätzen.

 
2. Bio und fair
Die biologisch zertifizierte Produktion ist die Basis für eine Qualitätsproduktion. Aufbauend auf Bodengesundheit und Bodenfruchtbarkeit bestimmt der Landwirt den Preis so, dass sich der Getreideanbau rentiert. 


3. Begeisterung
Sie ist maßgeblich für das Gelingen des Projektes „Kornkammer“ verantwortlich, abgestimmt auf die Qualitäten und Ressourcen der Landschaft.


4. Langsam wachsen
Die Kornkammer will langsam wachsen. Strohfeuer taugen nicht. Es bedarf einer sensiblen Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage. Auch die Qualität kann nicht von heute auf morgen erreicht werden. Entgegen allem Zeitgeist will die Kornkammer den natürlichen Rhythmen folgen.


5. Eigenverantwortung
Die Kornkammer baut auf die Eigenverantwortung ihrer Mitglieder. Dabei legt sie Wert auf deren Aus- und Weiterbildung. Dazu gehört auch manchmal das Einverständnis, dass der Eigennutzen hinter dem Gemeinwohl stehen kann.


6. Getreidekultur
Sie betrifft die Landwirtschaft genauso wie das Handwerk, den Handel, den Tourismus. Sie betrifft vor allem unsere Gesundheit, die Nachhaltigkeit und die Vielfalt unserer Landschaft. Sie funktioniert gut in regionalen Kreisläufen.


7. Regionale Kreisläufe
Ob ökologisch, ob ökonomisch, ob sozial, die Globalisierung hat’s gezeigt, schlussendlich geht’s dem Mensch auf diesem Planeten am besten, wenn er sich an überschaubaren Prozessen orientiert.


8. Paradies Obervinschgau
Hinter allem steht ein Engagement für ein „Paradies Obervinschgau“: eine Bioregion, in der alle maßgeblichen Kräfte solidarisch zusammenwirken, nachhaltig denken und handeln, eine hohe Lebensqualität für sich und die Gäste anstreben, sich freigeistig bewegen und spirituell orientieren, gerne in den verbotenen Apfel beißen und zu höherer Erkenntnis gelangen.